Alkohol im Straßenverkehr

Bei Alkoholauffälligkeiten besteht häufig Unsicherheit darüber, wie das eigene Trinkverhalten fachlich eingeordnet wird und welche Erwartungen im Rahmen einer VPU bestehen. In der Beratung können unter anderem folgende Aspekte besprochen werden:
  • Einordnung des individuellen Trinkmusters (Gelegenheitskonsum, Risiko- oder Fehlkonsum)
  • Verständnis der Alkoholwirkung, Abbaugeschwindigkeit und der Diskrepanz zwischen subjektivem Erleben und objektiver Beeinträchtigung
  • Plausibilitätsfragen zu Trinkmengen, Trinkzeiten und Blutalkoholwerten
  • Psychologische Hintergründe des Konsums (z. B. Stress, Gewohnheiten, soziale Einflüsse)
  • Abgrenzung zwischen kontrolliertem Konsum und notwendiger Abstinenz
  • Erwartungen an Einsicht, Verantwortungsübernahme und Veränderung
Ziel ist eine realistische und widerspruchsfreie Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten – nicht auswendig gelernte Antworten, sondern nachvollziehbare persönliche Entwicklung.