Häufige Fragen zu Kosten & Vorbereitung

Was kostet die verkehrspsychologische Beratung?
Ein Beratungsgespräch (50 Minuten) kostet 110 Euro. Meist reichen 1 oder 2 Termine aus, die auch in Form von Doppeleinheiten (2x50 Minuten) abgehalten werden können. 

 

 

Warum ist die Beratung kostenpflichtig?
Die Beratung basiert auf fachpsychologischer Qualifikation, langjähriger Erfahrung und individueller Vorbereitung. Sie ist kein standardisiertes Schema, sondern wird gezielt auf Ihre persönliche Fragestellung, Vorgeschichte und Zielsetzung abgestimmt.

 

Warum sollte ich vor der VPU eine Beratung in Anspruch nehmen?
Die VPU ist eine entscheidende Untersuchung mit weitreichenden Konsequenzen für Ihre Lenkberechtigung, Ihre Mobilität und oft auch für den Beruf. In der Beratung können Sie Ihre Situation ohne Prüfungsdruck offen besprechen, kritische Punkte klären und Unsicherheiten oder Widersprüche rechtzeitig erkennen und bearbeiten.

 

Reicht es nicht, „einfach zur VPU zu gehen“?
Unvorbereitet zur VPU zu gehen ist mit einem erhöhten Risiko verbunden. Viele negative Gutachten entstehen aus unklarer Selbstreflexion, widersprüchlichen Angaben oder mangelnder Einordnung der eigenen Vorgeschichte. Oftmals kommen die Klient:innen zu frühzeitig in eine Begutachtung, eine Veränderung ist noch zu kurz. Eine Beratung hilft, diese Risiken deutlich zu reduzieren.

 

Was bringt mir die Übung der Leistungstests?
Sie lernen Ablauf, Anforderungen und typische Fehlerquellen der Tests kennen und erhalten eine fachliche Rückmeldung zu Ihren individuellen Stärken und Entwicklungsbereichen. Das schafft Sicherheit, reduziert Prüfungsstress und ermöglicht eine realistische Einschätzung Ihrer Leistungsfähigkeit.

 

Ist die Beratung eine Garantie für eine positive VPU?
Nein. Eine seriöse Beratung verspricht keine Garantie. Sie erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit einer positiven Begutachtung, indem sie zu einem stimmigen, glaubwürdigen und nachvollziehbaren Gesamtbild beiträgt.

 

Lohnt sich die Investition wirklich?
Ja. Eine professionelle Vorbereitung kostet Geld – eine negative VPU kostet meist deutlich mehr: zusätzliche Gebühren, längere Wartezeiten, weitere Auflagen und eine Verlängerung des Entzugs der Lenkberechtigung. Die Beratung ist daher eine präventive und nachhaltige Investition.

 

Kann ich die Kosten bei meiner Krankenkassa einreichen?
Nein. Die verkehrspsychologische Beratung ist keine klinisch-psychologische Diagnostik oder Therapie. Somit wird sie von der Krankenkassa nicht unterstützt.