Was ist die VPU-Beratung?
Ein Entzug der Lenkberechtigung stellt für jeden Autofahrer bzw. jede Autofahrerin ein einschneidendes Ereignis dar. Nach dem ersten Schock realisiert man am nächsten Tag was da eigentlich passiert ist. Emotionen wie Scham, Ärger und Wut folgend und man macht sich möglicherweise Selbstvorwürfe und fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Gleichzeitig stellen sich existenzielle Fragen: “wie sage ich es meinem Chef?” oder “was sagt meine Familie dazu?” Dazu kommen Überlegungen, wie man jetzt ohne Führerschein mobil sein soll oder welche Kosten auf einen zukommen. Wenige Tage später beginnt man, sich im Internet oder bei Freunden, Bekannten und Kollegen über das weitere Prozedere zu informieren, vereinbart Termine für die VPU und für die Nachschulung. Man hat das Gefühl alles schnell hinter sich bringen zu wollen, um mit dem Thema abschließen zu können, man will so schnell wie möglich den Führerschein wieder. Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar, nur zäumt man das Pferd sprichwörtlich von hinten auf. Meine Erfahrung als Gutachter zeigt, dass viele Menschen völlig ahnungslos, teilweise auch naiv, und oft zu früh nach dem Führerscheinentzug in die Untersuchung gehen. Eine VPU hat für die Betroffenen allerhöchste Wichtigkeit, da sich hier indirekt entscheidet, ob man den Führerschein wiederbekommt oder nicht. Entsprechend nervös, angespannt und verunsichert kommt man zu Untersuchung. Da ist es besonders erstaunlich, wie schnell die VPU “hinter sich” gebracht werden will und wie wenig man sich mit den Anforderungen auseinandersetzt. Genau hier setzt die VPU-Beratung an: Beraten, Begreifen, Bestehen.